Rückblick und Vorschau

Geprägt von erfolgreicher Jugendarbeit konnten in den letzten Jahren zumindest zwei Nachwuchsmannschaften gemeldet werden, die auf dem richtigen Weg waren.

Ähnliches zeichnete sich bei den insgesamt vier Herrenmannschaften ab, wo unerwartete Klassenerhalte und hohe Tabellenplätze gefeiert werden konnten.

 

Doch die allgemeinen Entwicklungen gehen auch an unserem Verein nicht vorbei: Berufe, Ausbildungen und Schule fordern Zeit und Flexibilität und lassen wenig Muße für großes ehrenamtliches Engagement. Dies zeigt sich besonders an den drei Eigengewächsen der ersten Mannschaft, Wiebelt, Wetzel und Schaaf, die sich gleichzeitig um den Nachwuchs kümmern und momentan alle mehr als zuvor anderweitig eingespannt sind.

Da bereits in den letzten Jahren einige Mannschaften Schwierigkeiten mit vollständigem Antreten hatten und nun noch Abgänge und Terminschwierigkeiten zu beklagen sind, tritt der Verein in der kommenden Saison nur noch mit drei Herren und einer Seniorenmannschaft an.

 

Die drei Herrenmannschaften setzen die Verjüngung der Mannschaften fort: Nachdem die Generation Ü70 schon länger als erste Mannschaft abgelöst wurde, wird nun in der zweiten Mannschaft der Altersschnitt auf 40 gesenkt. In der dritten Mannschaft, wo die Altmeister nun als Mentoren fungieren können, könnte er an Spieltagen durchaus dennoch noch weit niedriger liegen, da dort unsere ehemaligen Jugendspieler aushelfen werden. Leider bekommen wir in dieser Saison nämlich in keiner der drei Nachwuchsaltersklassen eine Mannschaft gestellt, was hoffentlich nur übergangsweise sein wird. Auch wenn zwei große Talente im Schüleralter in dieser Saison nicht mehr verfügbar sind, stehen doch die Nächsten schon bereit.

Die Gewinnung von Grundschulkindern und deren spielerisches Heranführen an Tischtennis bei gleichzeitiger gezielter Förderung hin zum Wettkampftischtennis sowohl dieser, als auch der bereits vorhandenen Nachwuchsspieler; deren zunehmende Integration in die Herrenmannschaften, und all das ohne dabei das Training und die Leistung der Spitzenspieler zu vernachlässigen, sind die akuten Herausforderungen, denen wir alle uns stellen müssen.

Wird die momentane Talsohle und dünne Personaldecke überwunden, lässt sich durchaus optimistisch an die allgemeine Entwicklung der letzten Jahre anknüpfen.

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